Dienstag, 21. Dezember 2010

Feste feiern im Landschloss

Im Jahr 2010 haben wir einiges geändert

Wer die Aktivitäten im Schloss schon länger beobachtet und auch ab und zu unsere Website etwas genauer studiert, wird es bereits gemerkt haben: Wir haben im Jahr 2010 geändert, wie bei uns im Schloss Feste organisiert werden. Haben wir bis Ende 2009 noch Feiern durch die schlosseigene Küche bewirtet, vermieten wir seit Anfang des nun fast abgeschlossenen Jahres unsere Festsäle. Das Catering wird nun komplett von externen Dienstleistern durchgeführt.

Haben unsere Gastgeber früher alle Details eines Festes mit uns abgesprochen, tun sie dies nun mit einem Caterer, der das Fest dann bewirtet, inkl. Service und allem drum und dran. Selbstverständlich können wir dennoch auch in Sache externe Leistungen beraten, da wir über die Jahre viel Erfahrung im Bereich Catering und Eventorganisation gesammelt haben. Auch haben wir eine große Datenbank mit Anschriften von externen Dienstleistern rund um Feste, so dass wir unseren Gastgebern bei der Suche nach diesen behilflich sein können (auf unserer Website gibt es zum Thema Hochzeit feiern auch eine Checkliste dazu).

Letztlich ändert sich für den Gast einer Feier nichts. Die Gastgeber haben nun jedoch mehr Entscheidungsspielraum, was die Wahl des Caterers betrifft. Für Feiern in den Festsälen im Erdgeschoss ist man völlig frei, welcher Caterer zum Einsatz kommt und kann sich sein Fest so auch komplett in Eigenregie ausrichten (dies eignet sich jedoch in erster Linie für Familien, die selbst über die nötige Infrastruktur zur Durchführung eines Festes verfügen). Für Feiern im Obergeschoss (Jagdsaal mit Nebenraum, Freskensaal) empfehlen wir Caterer aus der Region, die regelmäßig im Schloss zum Einsatz kommen.

Diese Vorgehensweise hat sich 2010 hervorragend bewährt und auch für das kommende Jahr 2011 ist die Buchungslage wieder sehr erfreulich. Unsere Gastgeber genießen nach wie vor das familiäre Ambiente des Schlosses mit seinen Sälen, Garten und den Hotelzimmern, die es ermöglichen, dass ein Großteil der Festgäste auch direkt vor Ort übernachten können. Nun haben sie jedoch selbst die Wahl eines professionellen Caterers. Somit ist eine breitere Palette an Bewirtungsangeboten möglich, als vorher. Wir können uns dagegen auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren, den Hotelbetrieb. Wir müssen nicht mehr Produkte und Leistungen vorhalten, die genau so gut von anderen Dienstleistern punktuell angeboten werden können. Wir verfügen jedoch nach wie vor über eine eigene gastronomische Konzession und kochen meist selbst für die familiären Abendessen zusammen mit den Künstlern im Anschluss an die kulturellen Veranstaltungen und für Seminargruppen, die Halb- oder Vollpension buchen.

Die Umstrukturierung wurde von langer Hand vorbereitet und Ende 2009 "über Nacht" umgesetzt. Ich bin sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Es hat sich dadurch eine win/win/win Situation ergeben. Jeder gewinnt: Gastgeber, Caterer und wir. Mit einem Jahr Erfahrung mit dem neuen System gehen wir nun mit Zuversicht ins neue Jahr und freuen uns auf die vielen Feiern in unserem Haus!

Jagdsaal

Montag, 20. Dezember 2010

Das Geschenk der Kultur

Gutscheine für kulturelle Veranstaltungen verschenken

Weihnachten steht nun ganz kurz vor der Tür und die Drähte laufen bei uns heiß wegen Gutscheinbestellungen für kulturelle Veranstaltungen im kommenden Jahr. Der große Renner war in dieser Hinsicht das Krimidinner am 26. März 2011: Dieses ist nun restlos ausverkauft (sorry!).

Die  gute Nachricht: es gibt ein zweites Krimidinner im November und auch die anderen Veranstaltungen eignen sich gut als Weihnachtsgeschenk. Wer anderen das Geschenk der Kultur machen möchte, kann diese natürlich zu einer Veranstaltung begleiten. Das machen auch immer mehr unsere treuesten Stammbesucher, dass sie vier Karten reservieren, um ein befreundetes Ehepaar mit einzuladen. Berührungsängste abbauen, sozusagen...

Falls jemand diesem kurzfristigen Aufruf noch folgt: was am Donnerstag noch in die Post geht, sollte noch rechtzeitig zum Heiligabend ankommen. Sollte jemand wirklich noch im allerletzten Moment einen Gutschein benötigen, lässt sich dieser sicherlich auch digital als Urkunde zum selber ausdrucken erstellen und per E-Mail zusenden. Irgendwie finden wir gemeinsam einen Weg, damit a) Sie nicht ohne Geschenk dastehen und b) möglichst vielen Menschen, auch im Interesse unseres rührigen Kulturvereins, das Geschenk der Kultur gemacht wird!

Wer sich schnell einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen möchte findet hier eine Übersicht sowie einen Gutscheinkalkulator hier.

Allen, die bereits Gutscheine bestellt haben, sage ich ein herzliches Dankeschön! Man darf sich übrigens gerne auch selbst beschenken...

Gut. So viel "Werbung" gab es schon lange nicht mehr im Schlossblog. Aber ich denke die Kultur darf ruhig ein wenig beworben werden!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Geschickte Bärwurzerei

Einsatz von Fotowänden für das Empfehlungsmarketing im Tourismus



Schon Anfang des Jahres hatte ich mir dieses Foto eines Blutwurz Schildes in evernote gespeichert und mit "Ideen" und "inarbeit" getagged, um sie später wieder aus der Versenkung zu holen. Es handelt sich dabei um ein Schild, auf dem eine Karikatur des Wahrzeichens, der "Waldprophet Blutwurz", des Schnapsherstellers "Bärwurzerei Hieke in Zwiesel" abgebildet ist. Nur ist der Kopf ausgesägt, so dass man sich hinter diese Wand stellen kann und sein Antlitz als das des Waldpropheten ablichten lassen kann. Tut man dies und stellt das Bild, wie in diesem verlinkten Fall geschehen, ins Internet (bei einem der Fotodienste wie flickr oder im eigenen Blog oder Webseite), dann macht man indirekt auch Werbung für das dargestellte Produkt oder den Ort. Man kennt das wohl von Vergnügungsparks, wo solche Tafeln oft gerade für Kinder aufgestellt werden.

Bei seinem Vortrag in Schweinfurt brachte Jürgen Krenzer mich nun wieder auf diese Idee. Er hat vor seinem Rhönschafhotel in Seiferts einen riesigen Apfel stehen, vor dem sich Gäste oft fotografieren (lassen). Geschickterweise hat Jürgen natürlich auch seine www-Anschrift auf dem Apfel angebracht...

Wer mein Blog regelmäßig liest weiß, dass ich Euch gelegentlich zu geplanten Projekten befrage, bevor ich sie umsetze. Rausgekommen ist dabei immer mehr, als wenn ich diese Dinge im Alleingang angezettelt hätte. Daher nun meine Fragen an Euch, liebe Gemeinschaft:

Ich ziehe in Erwägung - zumindest zur Aufstellung bei größeren Veranstaltungen wie den Märkten im Schloss - eine Holzwand dieser Art aufzustellen. Das Motiv könnte eine (oder mehrere) historische Persönlichkeit des Schlosses sein, bei dem das Gesicht, wie im oben beschriebenen Fall, ausgeschnitten ist. Gäste könnten sich so fotografieren lassen. Eventuell könnte ich zu bestimmten Uhrzeiten auch anbieten die Fotos zu machen und anschließend den Gästen per E-Mail zu senden. So bekommen diese ein schönes Erinnerungsfoto an ihren Tag im Schloss.

Was haltet Ihr davon? Findet Ihr das nett oder nur kitschig?

Welche Fotomotive sollten es sein? Fändet Ihr eine Karikatur des Fürstbischofs von Speyer, Kardinal Damian Hugo Graf von Schönborn, der hier einige Jahre lebte und alleine schon wegen seines pompösen Auftritts recht imposant ist, für eine gute Figur? Oder sollten Es etwas sein, das speziell auf Kinder gemünzt ist? Denkbar wären auch saisonale Motive, die dann speziell nur zu den Märkten eingesetzt werden wie eine Hasenfamilie mit bunten Eiern zum Ostermarkt oder ein Weihnachtsmann für den Weihnachtsmarkt (jeweils mit entsprechender Überschrift und www).

Natürlich müssten noch rechtliche Dinge beachtet werden. Sofern ich die Fotos für Gäste mache und zusende sollten Sie ihr Einverständnis erklären bzw. ich muss klar stellen, was (bzw. was nicht) ich mit den Fotos mache.

Die Idee ist natürlich generell für den Tourismus einsetzbar. So hatte ich schon mal überlegt das mit dem Wahrzeichen unsere Kooperation espargo (Zusammenschluss von Spargelanbauern, Winzern und Gastronomen), dem "Spargelkönig" zu machen. Vielleicht findet sich ja noch ein handwerklich begabtes Mitglied, das dies umsetzen möchte.

Wer hat noch Ideen und Anregungen zu diesem Projekt? Was fällt Euch noch ein? Wer hat so etwas schon mal irgendwo gesehen (oder gar fotografiert?). Für Hinweise per Kommentar, E-Mail etc. wäre ich sehr dankbar! Die Ergebnisse fasse ich dann gerne für alle noch mal im Blog zusammen bzw. berichte, was daraus wird.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Audioblogbeitrag

Kurzer Beitrag (knapp über 2 Minuten) über die bevorstehende letzte kulturelle Veranstaltung des Jahres und geplante Restaurierungsarbeiten im Winter.

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