Dienstag, 24. August 2010

Die Hochzeit in Schwarz

Neuauflage des Krimidinners



Das Krimidinner am 30. Oktober ist nun schon fast ausgebucht. Deswegen - und weil wir nach 4 Aufführungen des Stücks "Ein Leichenschmaus" unseren Gästen auch ein neues Stück präsentieren möchten, beginnen nun schon die Vorbereitungen für 2011.

Im Jahre 2011 kommt das 2. Stück der Ashtonburry Trilogie der Essener Krimidinnerspezialisten Galadinner zur Aufführung. Jeweils am Samstag, 26. März und am Samstag, 5. November heißt es im Rahmen eines festlichen Dinners im Jagdsaal des Schlosses "Vorhang auf!" für "Die Hochzeit in Schwarz":

Zur Hochzeitsfeier von Cora, der Tochter des verstorbenen Lord Ashtonburry, finden sich Verwandte und Anverwandte auf dem Stammsitz der Familie Ashtonburry ein. Lady Ashtonburry, Coras Stiefmutter, begrüßt die geladenen Gäste im Speisesaal von Schloss Darkwood, einem altehrwürdigen Herrenhaus in Schottland.

Cora Tilling feiert ihre lang ersehnte Hochzeit mit Peter Ross. Einige Familienangehörige sind darüber gar nicht begeistert. Sie setzen alles daran, dem jungen Glück jede Menge Steine in den Weg zu legen. Die Hochzeitsgeschenke sind gespickt mit üblen Verdächtigungen. Was sich im Verlauf des delikaten 4-Gänge-Hochzeits-Menüs abspielt, lässt vielfältige Spekulationen zu.

Wie kam der Bräutigam, der sonst all sein Geld verspielt, so überraschend zu Reichtum? Welches Geheimnis verbirgt die mittellose Braut? Warum lässt der sonst so zuverlässige Pfarrer so lange auf sich warten?

Keine Sorge, bei einer Hochzeit kann ja schließlich niemandem etwas zustoßen! Oder, vielleicht doch?


Der Beginn ist jeweils um 19 Uhr, die Dauer ca. 4 Stunden. Karten sind über unsere Internetseite www.barockschloss.de erhältlich (EUR 69,-- pro Person incl. Menü und Aperitif).

Krimidinner Hochzeit Familie auf Bank_72dpi.jpg

Montag, 23. August 2010

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Gemeinsame Entwicklung des stARTspiels



Über meine neuesten Versuche mich als Amateur-Spieleentwickler zu versuchen habe ich ja hier und hier schon berichtet. Damit hört es aber nicht auf, denn ich mische nun ein wenig am Rande mit bei der Entwicklung eines social-media Brettspiels zur stARTconference.

Das Besondere an dem Projekt: es ist eine Gemeinschaftsarbeit, ein "open-source" Brettspiel, das von den Entwicklern im Netz weiter entwickelt wird und dann in verschiedenen Etappen publiziert / hergestellt wird.

Nach der ersten Brainstormingphase befinden wir uns nun in der Entwicklungsphase des Spiels. Jetzt werden vor allem Spielablauf, Mechanismen und Spielelemente abgestimmt.

Hervorragend moderiert und gebündelt wird dieses im ersten Moment vielleicht chaotische (aber umso kreativere) Vorgehen von Marcel Kerkow von www.okahra.com.

Sicherlich werde ich an anderen bestimmten Meilensteinen wieder vom stARTspiel berichten!

Samstag, 21. August 2010

Bitte rauchen! (im Freien)

Gestern machte ich eine Runde durch unsere Gästezimmer, um nach dem Rechten zu sehen. Dabei fiel mir auf, dass unsere Schilder, mit denen wir unsere Gäste bitten in den Zimmern nicht zu rauchen, schon teilweise etwas unansehnlich sind. Sie sind hier und schon - da auf normalem 80g Papier gedruckt - etwas zerkrümpelt. Auch sacken sie schon in sich zusammen, weil die Falz ausgeleiert ist. Oder Kinder haben drauf gekritzelt (ist ja schließlich fast blankes Papier, das lädt dazu ein).

Mir kam die Idee die selbstgestrickten Schildchen durch selbst gestrickte aber nicht selbst gedruckte Kärtchen zu ersetzen. Anstatt sie mit einer Falz aufzustellen möchte ich die Karten in etwas größerem Format (DIN A7), dafür im Vierfarbdruck (beidseitig) drucken.

Natürlich habe ich auch schon einen ersten Entwurf, den ich hier vorstellen möchte. Auch wäre ich für Ihre Tipps und Meinungen zu diesem Projekt sehr dankbar, insbesondere:

Ich wollte eine negative Formulierung wie "rauchen verboten" oder "bitte nicht rauchen" ausdrücklich vermeiden (das Symbol mit der durchgestrichenen Zigarette sollte "Verbotsschild" genug sein und dient auch dazu, unsere ausländischen Gäste anzusprechen. Ist die Formulierung "bitte rauchen Sie nur im Freien!" genügend freundlich bzw. positiv formuliert? Ist das Ausrufezeichen zuviel?
Ist dieser Satz bzw. das Kärtchen im Zimmer okay für ein Hotel, das in Zimmerprospekt und Website darauf hinweist, dass es ein Nichtraucherhotel ist?
Ist durch das Bild des Arkadenhofs genügend klar, dass dieser (zum Beispiel) mit "im Freien" gemeint ist? Oder verwirrt das nur, so dass man vielleicht denkt, man dürfe im Arkadenhof nicht rauchen?
Wie könnte die Vorderseite des Kärtchens noch gestaltet werden?

Ich habe dann ja noch die ganze Rückseite frei. Ich dachte daran darauf kurz zu erklären, warum wir darum bitten, dass in den Zimmern nicht geraucht werden soll (oder ist das eh schon genügend klar?). Wie könnte dieser Hinweis freundlich formuliert werden? Was könnte noch auf die Rückseite drauf? Name des Hauses / Anschrift? (man ist ja schon dort und zur Mitnahme ist es ja nicht unbedingt gedacht).
Sonst noch Ideen für die Gestaltung der Rückseite?

Mir geht es übrigens nicht darum, den Rauchern das Leben zu vermiesen. Es ist für Nichtraucher nur wirklich recht unangenehm, wenn es in ihrem Schlafzimmer nach Zigaretten riecht.

Meinungen? Ideen?

Freitag, 20. August 2010

Neues zum Schloss-Spiel

"Barockschloss: Das Spiel" ist druckreif



Lange hat es ja wirklich nicht gedauert, bis das Brettspiel zum Schloss von der ersten Idee (bzw. dem Wunsch es zu kreieren) zur Produktionsreife kam. Am 13. August, also vor 7 Tagen, fragte mich Karin Janner, ob ich nicht schnell noch ein Schloss-Spiel zur Präsentation auf der stARTconference in Duisburg entwickeln möchte (ich habe hier im Schlossblog schon darüber berichtet).

Ich begann mit dem Konzept, der Auswahl der Fotos rund ums Schloss und erstellte dann die Druckvorlage für das Spielbrett (das auf flexible LKW-Plane gedruckt wird und somit gerollt verschickt / gelagert werden kann). So wäre das Spiel auch schon ohne große Erklärung spielbar gewesen, aber natürlich muss es also auch eine Spielanleitung geben. Und Hintergrundinformationen zu den Fotos und dem Schloss. Das war also das nächste Projekt

Heute habe ich die Druckvorlage auf das shop-portal von spieltz.de hochgeladen (dieser Bereich ist für Publikum noch geschlossen, soll aber bald freigeschaltet werden). Eine Vorabansicht des Spielbretts in niedriger Auflösung habe ich unten eingefügt. Das ganze Spiel mit Anleitung und Beiheft gibt es dann am 9. und 10.9. September 2010 auf der stARTconference in Duisburg zu sehen bzw. ist dann auch im Spieltz! shop erhältlich.

Ich danke dem Spieltz! Team um Karin Janner, das mich nett und kompetent (wie es sich im social web eben gehört) durch diesen Vorgang geleitet hat. Danke auch an Maria Shipley, die mir die Idee mit dem Leiterspiel als Basis für das Schloss-Spiel gab.

Überhaupt finde ich die Idee eines "on-demand" Spieleshops faszinierend. Man denke an die unendlich vielen Möglichkeiten Spiele für jede noch so kleine Nische zu entwickeln. Lehrer/innen könnten Spiele entwickeln, die zu ihrem Fach oder besonderem Interessensgebiet Wissen eben spielend vermitteln (mit Abbildungen mit lokalem Bezug, oder personalisiert auf ihre Bildungseinrichtung etc. - das erhöht die Identifikation der Schüler mit Spiel). Musiker und Künstler könnten Spiele entwickeln, die Menschen spielerisch an ihre Kunst heran bringen. Und und und...

Dienstag, 17. August 2010

Aganpanthus

Der Agapanthus blüht nun um den Brunnen im Arkadenhof herum. Das mühsame rein, raus, herum, wieder rein und raus und nochmals herum Tragen im Winter bzw. in den in diesem Jahr nicht so zuverlässigen "Frühsommer" Monaten hat sich also gelohnt.

Die blaue Blütenpracht täuscht darüber hinweg, dass es hier derzeit richtig kalt und nass ist. Das nützt dem Rasen im Schlossgarten leider auch nicht mehr viel, da schon teilweise verbrannt. Egal. Das ist das schöne an der Natur: alles wiederholt sich wieder. Man muss nur warten.

Im Hotel ist der Besuch zur Zeit recht international. Das freut mich immer besonders, zumal ich ja nicht (mehr) viel in der Welt umher komme. Da ist es schön, wenn einem die Welt ins Haus kommt.

Blue

Samstag, 14. August 2010

Schloss Zeilitzheim: Das Spiel

Schön länger trage ich mich mit dem Gedanken für das Schloss ein Brettspiel zu entwickeln. Verdichtet haben sich diese Pläne als Karin Janner, die Kulturmarketingberaterin und Co-Organisatorin der stARTconference, auf der ich im September sprechen werde, mit Spieltz eine online Plattform für Spieleentwickler ins Leben gerufen hat. Das Konzept ist genial: als Spieleentwickler entwirft man ein Spiel und spieltz.de produziert und vertreibt es für einen ab Herbst diesen Jahres über ein online-shop.

Doch wie es oft so ist mit Plänen und Ideen: sie rutschen in den "Irgendwann-Ordner". So war es ein Glücksfall, dass Karin mir vor Kurzem anbot für ihren im Rahmen der stARTconference geplanten Messestand für spieltz.de ein Spiel zu produzieren.

Ein Glücksfall, aber auch eine Herausforderung, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit bis zur stART und gedruckt werden muss das Teil ja auch noch (auf flexible LKW-Plane). Also: gleich ran an die Gedankenarbeit gemacht.

Und zum Glück gibt es die kollektive Intelligenz des Netzes. Denn so bekam ich innerhalb der ersten 12 Stunden der Planungszeit schon einen hervorragenden Vorschlag für das Grobkonzept des Spiels: über Facebook hat mir Maria Shipley den Vorschlag gemacht, das Spiel auf der Basis des mir aus meiner Kindheit in Schottland gut bekannten Spiels "Snakes and Ladders" (zu Deutsch "das Leiterspiel") aufzubauen. Mit dieser Idee konnte ich mich sofort anfreunden, auch weil es eine Spielform ist, die ohne zusätzliche Karten auskommt (ein Spiel mit Karten würde die Produktionszeit nämlich deutlich verlängern).

Gestern kam ich dann auch schon recht weit, was die Skizzierung erster Ideen und eingebundener Bilder betrifft. Sicherlich wird es kein Spiel sein, das einen Massenmarkt findet, doch diejenigen, die das Schloss kennen, werden sich, denke ich, daran erfreuen. Das ist nämlich auch die Stärke des Geschäftsmodells von Karin Janner: man kann das Spiel dann im "on-demand" Verfahren bestellen, das heißt schon aber einem bestellten Stück wird produziert.

Vielleicht sehen wir uns ja auf der stARTconference am 9. und 10. September in der Mercatorhalle in Duisburg! Dann könnt Ihr das fertige Spiel bei Karin Janner begutachten.

Let's Play

Donnerstag, 12. August 2010

Sibylle von Halem

Neue Online Präsenz meiner Schwester



Heute ging die website meiner Schwester, der Künstlerin Sibylle von Halem, online. Unter http://www.sibyllevonhalem.eu sind aktuelle und frühere Projekte beschrieben und bebildert.

Bitte seht Euch die Werke auf Sibylles Seite an und empfehlt sie in kunstinteressierten Kreisen weiter!

Für den Schlosshof bei uns in Zeilitzheim hat sie 1991 den Brunnen aus Sandstein geschaffen, der in diesem Video zu sehen ist: